In P A R I S gestohlen! Eine Episode, eine wahre unerfreuliche Begebenheit.

In eine Privatwohnung,  im Zentrum  von Paris,  wurde  das  Bild  von  Richard Hoffmann
Leda und der Truthahn",  Öl auf Leinwand,  Größe: 1,30 m X 1.00 m,  signiert  und datiert
"Rich. Hoffmann" 1995, in  den  90er  Jahren,  kurzfristig  in  einer  Pariser  Wohnung  im
8 e, oder 9e Arrondissement  bei einem  jungen  Franzosen  deponiert.  Sein  Name  war
"Olivier B."  Zu  einem  späteren  Zeitpunkt  sollte besagtes Bild in das zentrale Auktions-
haus Hôtel Drouot-Richelieu,  Paris, zu Monsieur Commissaire-Priseur  Guy Laudmèr,  zu
einer  Auktion  gebracht  werden.  Besagter  junger  Mann  war befreundet mit einem  in
Paris lebenden Mann aus Lebach, "Raimund Tünnes" gelernter Elektriker, später Polizei-
Beamter,  inzwischen verstorben.  Er war involviert in diese unerfreuliche Geschichte.  In
Paris  kam  es  zu  einer  Gerichtsverhandlung,  wo der  Lebacher als Zeuge geladen und
eine  Aussagen   machen   musste.   Der   beklagte   junge   Franzose   blieb   bei   seiner
Behauptung,  das  Bild sei ihm  gestohlen worden.  Das Gericht konnte keine  Klärung  in
diese Angelegenheit bringen.
Das Bild gehörte zu einem Zyklus von Bildern der 90er Jahren,  die in ihrer  Entwicklung,
hin  zur   "Zelltektonistischen   Malerei   und Skulpturen"  einen  besonderen Stellenwert
einnahmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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