Richoff trifft Eugen Schönebeck
04. März 2011
Neues Werk von Richard Hoffmann ab Aschermittwoch in der Kapelle des Krankenhauses
Richoff und Schönebeck vor seinen Gemälde "Der Gekreuzigte". Foto: Richard Wagner
LEBACH   Anlässlich  der großen  Retrospektive  des Künstler  Eugen Schönebeck  in  der  Kunsthalle  SCHIRN,
Frankfurt, traf  sich  der Lebacher  Künstler Richard Hoffmann  (Richoff)  mit  seinem Studienfreund  Schönebeck.

Schönebeck, Baselitz und Hoffmann studierten von 1957 bis 1962 gemeinsam als Stipendiaten an der Hochschule 
der Bildenden Künste Berlin-Charlottenburg. 

Während der 40 Jahre kam es zwischen den Künstler immer wieder zu Begegnungen. 

Sei  es jetzt zur  Ausstellung  in  Frankfurt,  oder zum  70. Geburtstag  des  mittlerweile weltbekannten,  Baselitz  in
Berlin und Paris. Seit seinem Studium pflegt Hoffmann den Kontakt mit der Berliner Kunstszene. 

Vor 300 Gästen eröffneten der  Kulturdezernent  der  Stadt  Frankfurt,  Felix Semmelroth und Max Hollein, Direktor
der Schirn die Ausstellung. Die Kuratorin der Retrospektive Pamela Kort  führte  in  das  Werk  Schönebecks  ein.

Das  "Pandämonische Manifest"  von Baselitz und Schönebeck 1961 verfasst, revolutionierte das Kunstschaffen
dieser bewegten Jahre. Es war ein Angriff gegen die damals vom Zeitgeist hofierten Stilrichtungen.
Baselitz, heute ein Star auf  der  internationalen  Kunstbühne,  Schönebeck  seit  44  Jahren  von  der  Kunstszene
verschwunden und in die spirituelle Emigration geflüchtet und  Richoff  der  Begründer  der  "Zelltektonistischen
Malerei und Skulptur"  eine   neue   Kunstform,  die  er  in  der   saarländischen   Provinz  auslebt.  Eine   Dreiecks-
konstellation, die nicht unterschiedlicher sein kann. 

Ungewöhnlich große Kohle-Bleistift-Zeichnung 
Am Aschermittwoch, 9. März,  wird  die  Cusanus  Trägergesellschaft  in  der  Kapelle des Caritas-Krankenhauses
in  Lebach  das  neueste  Werk  (2010)  von  Richard  Hoffmann,  zeigen. Eine ungewöhnlich große Kohle-Bleistift
Zeichnung auf Leinwand 5,10 Meter  mal  1,80 Meter, eine  Hommage  an   Michelangelo  Titel:  "Vom Mythos der
Schöpfung". 
red./mk
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